Die richtige Biegung für den Eishockeyschläger
Die Kelle (oder Schaufel) ist entscheidend dafür, wie du den Puck kontrollierst, Pässe spielst und Schüsse ausführst. Wer die richtige Biegung wählt, kann präziser agieren und sein Spiel deutlich verbessern.
Linke oder rechte Biegung?
Die einfachste Faustregel lautet:
→ Linke Hand unten = linke Biegung
→ Rechte Hand unten = rechte Biegung
Ohne Biegung wäre das Spiel kaum möglich: Du könntest den Puck nur stoßen, aber weder Richtung noch Geschwindigkeit kontrollieren. Die Biegung macht dein Spiel also erst möglich.
Warum die Biegung so wichtig ist
Die Schaufel ist dreidimensional gebogen, und diese Biegung beeinflusst das Handling:
→ Stürmer bevorzugen meist stärker gebogene Kellen. Sie ermöglichen schnelle Schüsse, enge Dribblings und präzises Stickhandling.
→ Verteidiger nutzen oft etwas gerade Biegungen, um präzise Pässe zu spielen und die Scheibe zu kontrollieren.
Zwei Schläger gleichen Typs können sich sehr unterschiedlich spielen, je nach Biegung.

Besonderheiten beim Torwartschläger
Torhüter-Schläger sind ebenfalls gebogen, aber hier spielt das Gewicht eine größere Rolle.
→ Leichte Karbonschläger sind ideal: stabil, belastbar und einfach zu handhaben
→ Die Kelle ist leicht in Spielrichtung abgewinkelt
→ Der Schaft wird nach unten hin breiter
Kombination aus Biegung und Form erleichtert das Abwehren von Schüssen
Bezeichnungen und Eigenschaften
Viele Schlägerbiegungen tragen die Namen bekannter Spieler. Diese Namen helfen beim Erkennen, unterscheiden sich aber auch in einigen Punkten:
→ Biegungsschwerpunkt: Spitze, Ferse oder Mitte – hier liegt die stärkste Krümmung.
→ Kurventiefe: Üblich zwischen 9,5 mm und 13 mm. Einfach messen: Schläger flach auf den Boden legen, Front der Schaufel aufliegen lassen – der Abstand zum Eis zeigt die Höhe der Biegung.
Schlägerblattöffnung:
→ Geschlossen: gut für Pässe, Stickhandling und Backhandschüsse
→ Geöffnet: erleichtert, dass der Puck beim Schlagen hochkommt
Der dritte Punkt betrifft das Schlägerblatt und seine Öffnung. Hier wird zwischen dem geöffneten und dem geschlossenen Schlägerblatt unterschieden. Erkennbar wird die Form der Schaufelfläche, wenn der Spieler eine normale Spielposition einnimmt und jetzt von oben auf das Blatt des Schlägers schaut. Ist das Schlägerblatt geschlossen, so wirkt sich das positiv bei der Annahme von Pässen, beim Stickhandling und bei Backhandschüssen aus. Soll der Puck beim Schlagen leicht zum Steigen kommen, so ist ein geöffnetes Blatt zu bevorzugen.
Die richtige Biegung bei Venatic
Venatic bietet Eishockeyschläger mit verschiedenen Biegungen und Stärken – jeweils für linke oder rechte Spielerhand.
Beispiel: „Impulse Max“
→ Biegungen werden durch Buchstaben und Zahlen gekennzeichnet, z. B. W51, K10 oder M29
So kannst du genau die Schaufel wählen, die zu deinem Spielstil passt – egal ob schnelle Dribblings, präzise Pässe oder harte Schlagschüsse.


